Alzheimer, Lewy-Body-Demenz, Vaskuläre Demenz, Multi-Infarktdemenz, Altersdemenz, Frontotemporale Demenz, Sekundäre Demenz, demenzielles Syndrom, Vergesslichkeit

Generell versteht man unter einer Demenz einen voranschreitenden Verlust kognitiver Funktionen, wobei das Gedächtnis meist am häufigsten betroffen ist. So fallen den Betroffenen oder den Angehörigen als erste Symptome eine erhöhte Vergesslichkeit auf, z.B. werden Termine vergessen oder Schlüssel verlegt. Oft gesellen sich im Laufe der Jahre Einschränkungen des Denkens, der Sprache, der Orientierung, der Auffassung, der Lernfähigkeit, des Urteilsvermögens, sowie der emotionalen Kontrolle hinzu. In späten Stadien sind oft aggressives (durchaus gefährliches) Verhalten und Halluzinationen zu beobachten.

Die Versorgung und der Umgang mit einer an Demenz erkranken Person führt meist auch zu einer großen Belastung für nahe Angehörige und bringt diese oft weit über ertragbare Grenzen hinaus, weshalb eine umfangreiche Beratung erforderlich ist.

Demenzerkrankungen nehmen statistisch betrachtet immer mehr zu und sind eine große Herausforderung für alle Beteiligten und auch für unser Gesundheitssystem, da in späteren Stadien eine häusliche Versorgung oft nicht mehr in Frage kommt und ein Pflegeheimplatz die beste Betreuung bietet.

Die aktuell verfügbaren therapeutischen Möglichkeiten sind gering, vor allem aber nicht kurativ. D.h. der Verlust der kognitiven Fähigkeiten schreitet stets voran. In erster Linie sollte mit entsprechenden Medikamenten eine relative Stabilität in allen Bereichen erzielt werden. In zweiter Linie spielen diverse Trainings und eine entsprechende Schulung der Angehörigen eine wesentliche Rolle. Weiters sind die Regelungen von familiären Angelegenheiten wie Testament, Erbschaft und Vorsorgevollmacht bzw. Sachwalterschaft sowie die häusliche, pflegerische und medizinische Versorgung – auch langfristig – von Bedeutung.

Abhängig von verschiedenen Faktoren sollte in jedem Fall eine angemessene und umfangreiche Erstdiagnostik durchgeführt werden. Demenzielle Syndrome sind vor dem 65. Lebensjahr weniger häufig anzutreffen und können auch durch andere Erkrankungen verursacht werden. Sorgen bereitet auch oft die Frage nach der Vererblichkeit.

Mein Angebot umfasst, unabhängig ob bereits eine Demenz diagnostiziert wurde oder nicht:

  • Diagnostik: alles was nötig und sinnvoll ist

  • Beratung: individuelle Beratung auch unter Miteinbeziehung der Angehörigen, Lebens(stil)anpassungen, Trainings und diverse andere nützliche Hilfestellungen.

  • Therapie: Medikamentöse Therapie der Demenz und aller psychiatrischer Begleiterkrankungen nach aktuellen Leitlinien (state-of-the-art).

  • Akuthilfe: in den vielleicht seltenen Fällen, wo man nicht mehr weiter weiß, telefonisch oder persönlich vor Ort.

  • Psychiatrische Hauskrankenpflege: Ich arbeite mit erfahrenen diplomierten Krankenpflegepersonal zusammen.

  • Fortlaufende Kontrolle und Betreuung im Sinne aller bereits genannten Punkte.

  • Hausbesuche.