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DEPRESSION

& TDCS Behandlung

Eine Depression kann jeder Mensch bekommen, rund ein Drittel der Bevölkerung hat auch einmal im Leben eine.

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Major Depression (MDD) ist eine häufige psychiatrische Erkrankung, von der weltweit etwa 264 Millionen Menschen betroffen sind
MDD kann die psychosoziale Funktionsfähigkeit beeinträchtigen und ist eine der häufigsten Vorläufer von Suiziden.

Depressive Erkrankungen können sich in einer Vielzahl von Symptomen und individuellen Symptomkonstellationen manifestieren. Alter, Geschlecht, soziale und berufliche Situation, kulturelle Prägung, biografische Einflüsse, die eigene Persönlichkeit, andere Erkrankungen, Stress und auch die familiäre Prädisposition sowie die Genetik beeinflussen die Entstehung und den Verlauf.

Antidepressiva mit Monoaminergen Mechanismus sind wirksame Medikamente zur Behandlung von MDD, wenn auch mit Einschränkungen, eine davon ist der verzögerte Wirkungseintritt von zwei bis sechs Wochen. Während dieser Zeit können die Patienten symptomatisch bleiben und es besteht das Risiko, Suizidneigungen zu entwickeln, die eine große Herausforderung für die Behandlung darstellen.

Darüber hinaus spricht etwa ein Drittel der Patienten mit MDD nicht auf eine antidepressive Therapie an und kann schließlich eine  behandlungsresistente Depression (TRD) entwickeln.

Das Management von TRD kann komplex und schwierig sein.

Es beinhaltet den Einsatz mehrerer Strategien, wie z. B. die Umstellung der Therapie auf eine andere Antidepressiva-Klasse, Augmentationstherapie mit Lithium, Antipsychotika der zweiten Generation, (seltener) Trijodthyronin, Elektrokrampftherapie (EKT) und psychotherapeutischer Ansatz. In jüngerer Zeit werden Ketamin, Psilocybin und entzündungshemmende Mittel als neuartige Therapeutika in Betracht gezogen.

Darüber hinaus neigen Patienten mit TRD signifikant weniger dazu, von anderen Klassen von Antidepressiva zu profitieren. Aus diesem Grund konzentrieren sich eine Reihe von Forschern auf die Entdeckung neuer wirksamer Behandlungen für TRD.

Die wichtigsten Symptome / Beschwerden

Gedrückte Stimmung, Antriebslosigkeit, Freudlosigkeit, Lustlosigkeit, Gefühlsverlust, Innere Leere, Konzentrationsprobleme, Gedächtnisstörungen, Angst, Schuldgefühle, Grübeln, Schlafstörungen, Sexuelles Desinteresse, Kältegefühl, Appetitstörungen, Gewichtsveränderungen, Gereizte Stimmung, Riskantes Verhalten, Wutausbrüche, Feindseeligkeit, Selbstmordgedanken, Lebensüberdruss und übermäßiger Substanzkonsum.

Bestehen mehrere dieser Symptome über 2 Wochen hinaus, dann würde ich Ihnen eine diagnostische Abklärung empfehlen. Nicht immer ist eine Depression rein psychischen Ursprungs, sondern kann aufgrund einer körperlichen Erkrankung entstehen.

Mein Angebot:

  • Erstbehandlung, Nachbehandlung oder Weiterführung
  • Umfassende diagnostische Abklärung
  • Beratung, Therapieplanung und Angehörigengespräche
  • Klassisch medikamentöse Behandlung
  • Esketamin-Behandlung
  • Psychotherapeutische Behandlung
  • Transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS)
  • Krisenbehandlung – mit zeitnahen Terminen
  • Erweiterte Diagnostik
  • Optimierung der medikamentösen Behandlung
  • Pharmakogenetisches Profil
  • Stationäre Behandlung
  • Langfristig regelmäßige Kontrollen nach Abklingen einer Episode
  • Absetzversuche von Medikamenten, individuelles dose-tapering

In den letzten Jahren hat die Behandlung mit Ketamin und Esketamin bei Erwachsenen mit therapieresistenter Depression (TRD) eine schnelle antidepressive Wirkung gezeigt.

Die therapieresistente Depression (TRD) ist eine häufige und belastende Erkrankung mit schlechten Ergebnissen und wenigen Behandlungsmöglichkeiten. Esketamin ist das S-Enantiomer von Ketamin und wurde 2019 in den Vereinigten Staaten von der FDA zur Behandlung von Depressionen zugelassen, die auf Studien mit zwei oder mehr Antidepressiva nicht ansprachen.

Zu den häufigsten Nebenwirkungen von Esketamin gehörten Übelkeit, Schwindel, Dissoziation, Kopfschmerzen, Schwindel, Schläfrigkeit, Dysgeusie (veränderter Geschmackssinn) und Blutdruckschwankungen; die meisten Nebenwirkungen werden als leicht bis mittelschwer von Patienten wahrgenommen.

Esketamin hat in klinischen Studien eine Wirksamkeit bei der Verringerung depressiver Symptome gezeigt.

Die Behandlung mit Esketamin kann durch intranasale Applikation oder durch eine Infusion erfolgen. In meiner Ordination biete ich beide Möglichkeiten an.

Esketamin kann in der Behandlung einer therapieresistenten Depression ausgezeichnete und rasche Erfolge bringen.

Primarius Dr. Florian BuchmayerFacharzt für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin

TDCS

Transkranielle Gleichstrom Stimulation

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Neuromodulation

Die Transkranielle Gleichstrom Stimulation (tDCS) der frontalen Hirnregionen ist eine nicht-invasive Hirnstimulation mittels Schwachstrom.

Zeitrahmen

Die Behandlung selbst ist unkompliziert und dauert pro Sitzung nicht länger als 30min.

Wissenschaft

TDCS wird mittlerweile von den wichtigsten Europäischen und US-Amerikanischen Behörden und Fachgesellschaften als wirksame und sichere Methode anerkannt.

Nebenwirkungen

Bisher wurde kein Auftreten von schweren Nebenwirkungen berichtet.

TDCS Behandlung

Studienergebnisse 2022

95

klinisch relevante Verbesserungen

462

Patienten

55

Ansprechrate nach 3 Wochen

Die Angaben stammen aus einer wissenschaftlichen Publikation (Lõokene et al. 2022)

Highlights

  • Therapie der Depression ohne Medikamente
  • Erstes Ansprechen in der Regel nach 2-3 Wochen
  • Hohe Ansprechrate, eine volle Remission ist zu erwarten
  • Vergleichsweise geringe Nebenwirkungen, keine schweren Nebenwirkungen
  • Eine Erhaltungstherapie mit 1-2 Sitzungen pro Woche kann zu Verhinderung eines Rückfalls sinnvoll sein
  • Die Therapie kann eine bestehende Therapie (Medikation, Psychotherapie etc.) ergänzen
  • Kein Risiko gefährlicher Arzneimittelwechselwirkungen
  • Stillen und Schwangerschaft sind KEINE Kontraindikationen

Kontraindikationen

  • Implantiertes Metall im Schädel
  • Herzschrittmacher
  • Eine Operation des Kopfbereichs innerhalb der letzten 6 Monate
  • Akutes Ekzem unter dem Stimulationsbereich

Typische Nebenwirkungen

  • Juckreiz oder Kribbeln unter den Elektroden während der Stimulation (Häufigkeit 3/10)
  • Vorübergehender Kopfschmerz nach der Stimulation (Häufigkeit 3/10)
TDCS

Eine gute alternative Behandlung einer Depression stellt die tDCS dar – mit/ohne Medikamente.

Die Behandlung einer Depression erfordert immer eine individuelle Sichtweise. So möchten viele Menschen keine Medikamente einnehmen, oder haben bereits eine breitere Palette erfolglos eingenommen. Abgesehen von psychotherapeutischen Methoden stellen nicht-medikamentöse biologische Verfahren eine echte Option dar. Eine davon ist die transkranielle Gleichstromstimulation, kurz tDCS.

Die Transkranielle Gleichstrom Stimulation (tDCS) der frontalen Hirnregionen ist eine nicht-invasive Hirnstimulation bzw. Neuromodulation mittels Schwachstrom (max. 2mA), die mittlerweile von den wichtigsten Europäischen und US-Amerikanischen Behörden und Fachgesellschaften als wirksame und sichere Methode anerkannt wird.

tDCS findet Anwendungen bei Behandlungen für verschiedene Indikationen, den Unterschied macht die Anlage der Elektroden und die Intensität. So werden in der Neurolgie tDCS Behandlungen für die Verbesserung von Defiziten bei Schlaganfällen bereits erfolgreich eingesetzt. Eine weitere Anwendung stellt die Behandlung von chronischen Schmerzen dar.

Die Anwendung der tDCS ist mittlerweile sehr gut untersucht und auch gut wissenschaftlich dokumentiert. Weltweit werden viele 1.000 Menschen damit behandelt. Die Geräte sind anwenderfreundlich und besitzen ein CE-Zertifikat (Zulassung als Medizinprodukt).

Erfahrungen

Meine Erfahrungen mit Patienten und Patientinnen, die ich mit tDCS behandelt habe bzw. behandle, sind durchgängig positiv. Nebenwirkungen sind, wenn sie überhaupt auftreten mild und nicht von langer Dauer. Der antidepressive Effekt ist ausgezeichnet und wie in den Studien belegt mit einem Medikament (z.B. SSRI- Gruppe) vergleichbar. Auch hier dauerte es, bis die Patienten und Patientinnen den Effekt spürten, ca. 10 Tage. Besonders sinnvoll erachte ich den Einsatz in der Behandlung von therapierefräktären bzw. therapieresistenten Patientengruppen.

Die Behandlung selbst ist unkompliziert und dauert pro Sitzung nicht länger als 30min.

Andere

Die tDCS ist nicht zu verwechseln mit einer TMS (Transkranielle Magnetstimulation) oder EKT (Elektrokonvulsionstherapie), die wesentlich intensiver sind und höhere Energiedichten anwenden. Die Tiefe Hirnstimulation (DBS) ist ein invasives neurochirurgisches Verfahren. Weitere zusätzliche Optionen: Nahrungsergänzungsmittel, wie Vitamine, Aminosäuren und Spurenelemente, oder pflanzliche Produkte.

1

Erste Woche

Die ersten 2 bis 3 Wochen ist eine Intensivbehandlung nötig. Intensiv ist die hohe Frequenz - sie soll täglich an 5 Tagen pro Woche stattfinden.
2

Zweite Woche

Sie bemerken eine Veränderung - kleine und große Fortschritte sind zu verzeichnen.
3

Dritte Woche

Übergang in die Erhaltungsphase oder noch eine weitere Woche Intensivbehandlung. Wir entscheiden die nach ihren Fortschritten.
4

Jede weitere Woche

Fortführung der Erhaltungsphase mit 1 bis 2 Terminen pro Woche über einen mehrmonatigen Zeitraum.
Home Treatment

Intensivbehandlung auch für Zuhause

Nach einer entsprechenden Einschulung besteht die Möglichkeit, dass sie die Intensivbehandlung an 5 Tagen pro Woche für den Zeitraum von bis zu 3 Wochen zu Hause durchführen.

Telemedizin

Connected

Während der Behandlung Zuhause stehen wir in Kontakt. Sie verwenden eine spezielle App und zeichnen die Veränderung wichtiger Symptome auf. Über eine gesicherte Videoverbindung können wir Details und Fortschritte besprechen.

Die TDCS hat eine ausgezeichnete Wirkung bei depressiver Störung.

Primarius Dr. Florian BuchmayerFacharzt für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin

Wenn Sie sich für eine tDCS Behandlung interessieren, dann vereinbaren sie bitte einen Termin, nur dann kann ich sie optimal beraten und auch behandeln. Gerne können Sie mir auch vorab eine E-Mail schreiben.

„Ein Meer an Informationen“ finden auf der Website von Sooma Medical oder in der PubMed.